Die Entstehung der DAJOERI-Panflöte und der DAJOERI-Panflötenschule - Seite 6 Drucken E-Mail
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Die Entstehung der DAJOERI-Panflöte und der DAJOERI-Panflötenschule
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Durch viele Gespräche mit diesen Virtuosen, deren Auftritte und das Beobachten ihres Spielens, das ich auf Video aufzeichnete, konnte ich ihre verschiedenen Spieltechniken studieren, analysieren und deren Gemeinsamkeiten zusammenfassen. Das vorliegende Werk 'Einführung ins Panflötenspiel' ist das Resultat dieser langen Arbeit. Es ist ein Leitfaden für den Anfänger, um erfolgreicher zum Panflötenspiel hingeführt zu werden. Danach arbeiten wir mit der französischen Panflötenschule von Gheorghe Zamfir, die im Chapell-Verlag in Paris erschienen ist. Auch dafür habe ich für den Lehrer einen Leitfaden zusammengestellt, der die wesentlichsten Spieltechniken aufzeigt.

Für diesen Leitfaden und die Zamfirschule benützen wir die rumänische Alt-Panflöte mit 22 Rohren, die beim G1 beginnt und bis zum viergestrichenen G reicht. Das Instrument soll in G-Dur gestimmt sein."

1980 animierte und unterstützte Murk seinen Schüler Robert Schumacher, eine DAJOERI-Panflötenschule im Fürstentum Liechtenstein zu eröffnen, aus der sich der Liechtensteinische Panflötenchor entwickelte.

1981 richtete er seinem Schüler Peter Ringeisen den Panflötenunterricht an der Migrosklubschule St. Gallen ein.

1981 begann die Lehrerin Rita Niederberger Privatunterricht in Hergiswil zu erteilen. Im gleichen Jahr richtete sie an der dortigen Musikschule und 1983 an der Musikschule Stans Panflötenklassen ein. So brachte sie das Instrument im Kanton Nidwalden unter die Leute und setzte sich vehement ein, bis das Instrument von den Musikschulen in der Innerschweiz anerkannt wurde und immer mehr Anhänger fand. Frau Niederberger war bereits diplomierte Blockflötenlehrerin und erwarb sich ihre Zusatzausbildung in Stans im Unterricht bei Jöri Murk, der sie auch zur Panflötenlehrerin ausbildete.

1982 setzte Murk Dorli Carigiet (Zarli Carigiets Frau) an seiner Stelle an der Musikschule Sachseln ein.

1982 delegierte Jöri Murk Peter Schinz an die Migrosklubschulen Zürich und Luzern, um in seinem Namen dort zu unterrichten.

1982 lernte Jöri Murk den rumänischstämmigen Joachim Domide kennen, der in seiner Heimat das Cello-Studium begonnen hatte und 1974 in die Schweiz emigrierte. Damals begann Domide gerade im Selbststudium die Panflöte zu spielen. Jöri Murk konnte Domide für seine Idee gewinnen, sich von ihm zum Panflötenlehrer ausbilden zu lassen. Bereits im folgenden Jahr war Joachim Domide so weit, dass er selber Panflötenunterricht erteilen konnte. Gleichzeitig wurde er von Murk ausgebildet, eine Schule selbständig zu führen.

1983 richtete ihm Jöri Murk DAJOERI-Panflötenschulen in Chur, Uster und Zug ein. Er übergab sie ihm zur selbständigen Führung. Dadurch wurde es Domide möglich, sich voll der Musik zu widmen. Das fiel ihm umso leichter, als ihm diese neue Beschäftigung auch eine bessere Existenzmöglichkeit bot. Der talentierte Musiker entwickelte sich schnell zu einem erfolgreichen Panflötenlehrer und -spieler. Er entwickelte neues Notenmaterial und vertrieb es auch selber über die DAJOERI Panflötenschulen. Mit seinen Kenntnissen und Beziehungen zu seiner Heimat stellte er Kontakte für die DAJOERI Panflötenschule her.



 
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