Die Entstehung der DAJOERI-Panflöte und der DAJOERI-Panflötenschule - Seite 7 Drucken E-Mail
Beitragsseiten
Die Entstehung der DAJOERI-Panflöte und der DAJOERI-Panflötenschule
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 7
Seite 8
Alle Seiten
Durch ihn lernte Jöri Murk auch seinen Cousin Gheorghe Ciolac, einen begnadeten rumänischen Musiker, kennen. Dieser ist seither ständiger musikalischer Berater, Arrangeur rumänischer Folklore, Begleiter und Freund des Hauses DAJOERI. Für diese Bekanntschaft ist Jöri Murk Joachim Domide noch heute dankbar. 1986 löste sich Domide vom Hause DAJOERI, da er sich in dieser nun doch schon recht grossen Organisation eingeengt fühlte. Er taufte die DAJOERI-Panflötenschule in DOMIDE Panflötenschule um. Durch seine Ausbildung und die gewonnene Erfahrung im Hause DAJOERI und inspiriert durch die Zamfirschule erarbeitete er ein Konzept für einen neuen Panflötenlehrgang. Gheorghe Ciolac erhielt von ihm den Auftrag, für den Lehrgang passende Melodien zu komponieren. Peter Schinz, der sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls selbständig gemacht hatte, schrieb die Melodien ins Reine.

1984 war Elfriede Kamber, diplomierte Blockflötenlehrerin, bereit, an der Musikschule in Kloten Panflötenunterricht anzubieten.

1984 begann Erwin Dietschi, ebenfalls ein ehemaliger Schüler von Jöri Murk, in Heerbrugg Panflötenunterricht zu erteilen.

1985 setzte Murk Karin Schorath an der Migros Klubschule Zürich, Zug und an der Musikschule Schaffhausen ein. In Horgen und Adliswil eröffnete sie selber eine DAJOERI-Panflötenschule.

1985 gründete Jöri Murk den DAJOERI-Panflötenchor Zürich und leitete ihn acht Jahre lang, bevor er die Leitung 1993 an Lise-Anne Schwander übergab. Sie wurde von ihm zur Panflötenlehrerin ausgebildet und unterrichtet seit über 20 Jahren in Solothurn und Aarau erwachsene Panflötenschüler. Sie gibt selber Konzerte und überzeugt mit ihrer musikalischen Ausdruckskraft. Während etlicher Jahre erstellte sie am Computer Notenmaterial für die DAJOERI-Panflötenschule, das von namhaften rumänischen Musikern wie Constantin Arvinte und Gheorghe Ciolac arrangiert wurde.

1989 lernte Jöri Murk Peder Rizzi kennen. Rizzi ist Berufsmusiker und baute sich damals Panflöten aus Flaschen, mit denen er in verschiedenen Fernsehauftritten bekannt wurde. Rizzi interessierte sich immer mehr für dieses Instrument und liess sich von DAJOERI mehrere Panflöten bauen, die bis heute unter dem Namen "Meister-Rizzi-Panflöte" erhältlich sind. Durch Selbststudium und Kontakte mit verschiedenen rumänischen Panflötisten entwickelte er seine Spieltechnik zur Perfektion. Er schrieb eigene Melodien, die er in verschiedenen Verlagen veröffentlichte und begann am Konservatorium Zürich Panflötenunterricht zu erteilen. Ihm und anderen Musikern ist es zu verdanken, dass heute die Panflöte an diesem Konservatorium als Ausbildungsfach angeboten wird.

Peder Rizzi bildete mit Urban Frey, Franz Winteler, Simion Stanciu und anderen Musikern eine Arbeitsgruppe, welche die Prüfungsbedingungen für die Aufnahme ans Konservatorium in Zürich erarbeitete.

Durch Jöri Murks Pionierarbeit im Panflötenunterricht und Panflötenbau nennt man ihn scherzhafterweise den "Vater der Panflötenbewegung" in der Schweiz.



 
Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)