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 Subject :Objektiv.. 20-06-2011 11:52:52 
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Topic : Arosa 2011 technische Vorbereitungen Teil I

Blende - Iris

Mit der im Objektiv eingebauten Blende läßt sich die Öffnung des Objektivs verkleinern oder vergrössern, und die Menge des einfallenden Lichts kann reduziert werden. Die Blende (f) wird mit einem Wert angegeben und reicht bei unsern Kameras von ca. 1,6 bis 16. Jede Blendenstufe reduziert das auf den Film einfallende Licht auf die Hälfte des vorigen Wertes. Je kleiner die Blendenzahl, desto grösser die Öffnung.

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ND - Neutral Density Filter (Graufilter)

Da die digitalen Sensoren unserer Kameras eine beschränkte Toleranz mit der Verarbeitung von Licht haben, muss bei hohen Lichtwerten (Aussenaufname mit Sonne), ein entsprechendes ND-Filter eingeschoben werden. Die Notwendigkeit des ND-Filters wird im Viewfinder angezeigt. Mit einem Knopf können die ND-Filter aktiviert werden. ND-Filter sind Graufilter, die den Lichtwert reduziern aber die Farben nicht beinflussen.

video12

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 Subject :Objektiv.. 20-06-2011 11:11:10 
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Zoom-Regeln

Hier ein paar Empfehlungen zum Umgang mit dem motorischen Zoom.

1. Lagsamste Zoom-Stufe verwenden. Schnelle Zoom-Bewegungen nur im Ausnahmefall.
2. Keine Stufen-Zooms (Zoom Start-Zoom Stop-Zoom Start). Das wirkt sehr unprofessionell.
3. Keine kurzfristigen Zoom-Ins, Zoom Outs.
4. Spärlich umgehen mit dem Zoom. Beim Einsatz mit mehreren Kameras wird die Notwendigkeit vom Zoom geringer.
5. Achtung Schärfe. Was in der Weitwinkeleinstellung scharf ist, kann mit Tele unscharf werden! Mehr dazu im nächsten Kapitel.
6. Remote Control verwenden zum Zoomen, sodass die Kaera NICHT berührt werden muss. Je grösser die Brennweite (Teleobjektiv), desto mehr machen sich die kleisten, ungewollten Bewegungen der Kamera auf dem Bild als Wackler bemerkbar!
7. Zooms zur höchsten Brennweite nur, wenn die Kamera unangetastet bleibt und die Schärfe sichergestellt ist.
8. Vielfach sind kombinierte Tilt, Pan und Zoombewegungen nötig, um das Objekt im Zentrum zu halten.
9. Vermeide jegliche Überkompensationen. ZB. einzoomen und dann sofort wieder etwas zurückzoomen.
10. Achtung. Einige Objektive wechseln den Blendenwert bei hoher Tele-Einstellung. Wenn die Blende am Anschlag ist, kann die Tele-Einstellung wesentlich dunkler werden. Das kann vor allem bei Innenaufnahmen geschehen, so wie zB. in der katholischen Kirche.

Das folgende Video zeigt eine Möglichkeit, wie das Zoom verwendet werden kann. Zu beachten ist jedoch das Schärfenproblem. Bei der Tele-Einstellung sieht man eine Detail-Aufnahme von Petruta's Gesicht. Das Gesicht ist aber leicht unscharf. Das zeigt sich bei ca. 2 Min 30 Sec Laufzeit.  Die Kamera war ca. 30 cm falsch fokussiert. Der Kamera-Viewfinder zeigt diese kleien Nuancen nicht mehr genug genau an. Deshalb verwenden wir dieses Jahr externe Monitoren (17cm und 24cm) für jene Kameras, die mit der maximalen Tele-Einstellung arbeiten müssen.

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 Subject :Kamera.. 20-06-2011 00:53:28 
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Zoom und Kamerafahrt (Travelling)

Objekt: Der Gegenstand, auf welcher die Kamera gerichtet ist und der gefilmt wird. Nicht zu verwechseln mit dem 'Objektiv'.

Zuerst eine Klarstellung: Zoom versus Kamerafahrt. Unter dem Begriff 'Kamerafahrt' versteht man im weitesten Sinne die Bewegung der Kamera gegenüber dem Terrain. Darunter fallen Aufnahmen von einem Fahrzeug aber auch Filmen währenddem man sich zu Fuss bewegt. Selbst Aufnahmen vom Schwenkkran (Jib) können als 'Kamerafahrt' angesehen werden, wenn sich die Kamera zum Objekt hin oder vom Objekt weg bewegt. Der Begriff wird also sehr weit gehalten aber deutlich zur 'Zoom Funktion' unterschieden, da nämlich, wo die Kamera stationär ist, und das Objekt mit der Optik (Verschieben der Linsen), künstlich herangezogen oder weggestossen wird.

Kamerafahrt und Zoom haben unterschiedliche perspektivische Bewegungslinien. Währenddem bei der Kamerafahrt mit konstanter Brennweiteneinstellung die perspektivischen Linien natürlich verlaufen, ensteht beim Zoomen eine perspektivische Verzerrung, die am deutlichsten sichtbar ist bei extremen Weitwinkel- oder Tele-Einstellungen.


Kamerastabilität

Eine angemessene Stabilität der Kamera ist wichtig, da wir ein wackliges Bild vermeiden möchten. Bei HD-Aufnahmen mit einem Aspekt-Ratio von 16:9 machen sich Wackler sehr schnell bemerkbar, vor allem wenn man das Video auf einem grossen Bildschirm oder gar auf einer Leinwand anschaut. Deshalb ist die Kamerastabilität ein wichtiger Faktor.

Ein gutes Stativ mit einem Flüssigkeitskof ist eine Voraussetzung, aber noch keine Garantie für eine stabile Kamera. Der Kameramann muss die Bewegungen sanft ausführen können, sowohl 'Pan' wie auch 'Tilt' oder die Kombination von beiden.

Bei der Kamerafahrt gibt es verschiedene Stabilisierungs-Methoden. Bei professionellen Aufmnahmen werden oft Plattformen auf Schienen (Dollys) verwendet. Diese fordern aber hohen Aufwand und spezielles Equipment. Eine einfache Abhilfe bietet der Rollstuhl. Der Kameramann sitzt im Rollstuhl und hält die Kamera auf einem Schulterstativ. Eine zusätzliche Person schiebt den Rollstuhl zum Objekt hin oder vom Objekt weg. Der Rollstuhl eignet sich, weil er grosse Räder hat und sehr beweglich ist. Die grossen Räder können kleine Unebenheiten des Bodens leicht auffangen. Die leichte Maneuvrierbarkeit erlaubt es auch, Kurven zu fahren.

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 Subject :Objektiv.. 20-06-2011 00:15:26 
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Das Objektiv

Das Objektiv ist das Auge und der vorderste Teil einer Kamera, eine Kombination von Linsen und Mechaniken, das den Bildwinkel, den Lichteinfall, die Schärfe und dynamische Faktoren (Zoom) kontrolliert. Es gäbe viel über Objektive zu erwähnen. Wir beschränken uns auf ein paar wichtige Punkte.

Brennweite (focal lenghth): Die Brennweite einer Linse ist die Entfernung, in der parallele Strahlen (z.B. von der Sonne) hinter der Linse in einem Punkt gebündelt werden. Bei Video-Objektiven hängt die Brennweite mit dem Bildwinkel zusammen. Je grösser die Brennweite, desto kleiner der Bildwinkel.

Aspect Ratio: Das Längen/ Breitenverhältnis des Bildfensters. Unser Aspect Ratio für HD beträgt immer 16:9 oder 1.77...

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Normalobjektiv: Als eine Faustregel können wir für unsere Kameras mit dem 2/3 Zoll Sensor annehmen, dass die Normalbrennweite ca. 8mm ist. Dies erzeugt einen Bildwinkel von ca. 40°. Jedes Objektiv ist aber unterschiedlich aufgebaut. Deshalb gilt diese Angabe nur als Richtwert. Die Ausnahme ist die Kamera Nr. 4 (NEX-FS100), die einen 35mm Sensor hat. Dort ist die Normalbrennweite 33mm

Teleobjektiv: Objektiv mit einer Brennweite, die höher ist als die Normalbrennweite.

Weitwinkel: Objektiv mit einer Brennweite, die tiefer ist als die Normalbrennweite

Zoomobjektiv: Objektiv mit variabler Brennweite. Der x-Faktor zeigt an, wievielmal die Brennweite verändert werden kann. Unsere GY-HM750 beispielsweise hat einen Zoom Faktor von 14x, nämlich von 4.4 bis 62mm. Zoom-Objektive können entweder von Hand oder motorisch verstellt werden. (Ausnahme ist die NEX-FS100, deren Objektivbrennweite nur manuell verstellt werden kann).

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Beispiel eines Objektivs (GY-HM750).

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 Subject :Video Grundlagen.. 19-06-2011 17:27:43 
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Topic : Arosa 2011 technische Vorbereitungen Teil I

Weissabgleich (White Balance) WB

Stellen wir uns mal zu Anfang die Frage: „Weißabgleich, was ist denn das?” Durch den Weißabgleich wird bestimmt, welche Farbe die Kamera als weiß sehen soll. Wieso sehe ich denn mit meiner Sehwahrnehmung ohne vorherigen Weißabgleich ein weißes Blatt immer weiss, egal welche Lichtstimmung überwiegt? Unser menschliches Auge hat einen farblichen Anpassungsmechanismus - eine Digitalkamera leider nicht.

Jede Lichtquelle - egal ob Sonnenlicht, das Licht einer Glühbirne, Kerzenschein, Neonlicht - hat eine andere Farbtemperatur (siehe oben). Im Vergleich zu Sonnenlicht (5.000 bis 6.000 K) enthält das Licht einer Glühbirne (2.500 bis 3.000 K) deutlich höhere Rot-Anteile - es wirkt daher „wärmer”. An einem bewölkten Tag (6.500 bis 7.500 K) wiederum enthält das Licht größere Blau-Anteile als an einem strahlend hellen Tag ohne Wolken.

Der Bildsensor der Digitalkamera, ohne den farblichen Anpassungsmechanismus, liefert leider nicht bei jeder Belichtung die selben Weisswerte.  Ohne Abgleich würde daher ein weißes Blatt Papier bei Kerzenschein einen Rotstich und das gleiche Blatt bei bewölktem Himmel einen Blaustich aufweisen. Da wir aber gewohnt sind, dass ein weißes Blatt immer weiß ist, brauchen wir den Weißabgleich, denn durch diesen wird die Balance der aufzunehmenden Farben angepasst.

Automatischer Abgleich AWB: Beim automatischen Abgleich (engl. automatic white balance, AWB) sucht die Kamera nach einer für sie weiß erscheinenden Fläche. Wenn eine nahezu weiße Fläche im Blickfeld ist, sind die erreichten Ergebnisse gut, ansonsten wird die hellste Stelle des Bildes beurteilt. Ist diese Stelle jedoch nicht neutralgrau, sondern farbig, kann der Abgleich zu einem Farbstich führen. Der vollautomatische Weißabgleich versagt zum Beispiel häufig bei Aufnahmen im Dämmerlicht. Hingegen ist der automatische Abgleich bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen, wie bei einer Mischung aus Sonne und aufgelockerter Bewölkung, das Mittel der Wahl.

Zum manuellen Weißabgleich wird die Kamera oder das Gerät formatfüllend auf eine möglichst weiße oder wenigstens neutralgraue Fläche in der zu filmenden oder fotografierenden Umgebung gehalten. Ein weißes Blatt ist in den meisten Fällen ausreichend, wobei die Belichtung so weit zurückgenommen werden sollte, dass keiner der Farbkanäle übersteuert. Oft enthalten Papiere optische Aufheller, die bei UV-haltiger Beleuchtung der Kamera blau erscheinen, was nach dem Weißabgleich einen Gelbstich bedingt. Eine sogenannte Graukarte ist mithin besser geeignet. Nach Betätigung der entsprechenden Funktion kann der Kameraprozessor die richtige Farbtemperatur ermitteln.

Ein Weißabgleich funktioniert generell am besten bei konstanten und einheitlichen Lichtsituationen. Bei Mischlicht, etwa wenn Tageslicht und Kunstlicht im Motiv sind, können auch bei einem manuellen Weißabgleich Farbstiche auftreten, weil der eine Teil des Motivs notwendigerweise eine andere Farbtemperatur erfordert. In diesem Sinne ist auch eine Beleuchtungskombination aus Glüh- und Energiesparlampen kritisch.

Ein Typisches beispiel hierzu ist der letztjährige Videoclip vom Gala Dinner. Die Aufnahmen nahe der Fenster (mehr Tageslicht) haben einen deutlichen Blaustich.

Jede unsere Kameras hat verschiedene Weissabgleich-Verfahren und -Möglichkeiten. Bitte die Bedienungsanleitung studieren!

Kann ein Farbstich korrigiert werden im Post-Prozessing? Ja, doch die Farbkorrektur gibt in der Regel eine Einbusse in der Bildqualität. Also besser wählt man den richtigen Weiss-Ton beim Aufnehmen.

Professionalle Kameras haben auch einen Schwarz-Abgleich. Doch dieser ist weitaus weniger kritisch.

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 Subject :Re:Arosa 2011 technische Vorbereitungen.. 19-06-2011 15:05:18 
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Beleuchtung

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Fluoreszent-Studiolampe, 120 Hz mit ca. 800 W Leuchtwert, 5600 K.

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2 Portable Portrait Video-Lampen mit je 500 LED's. Leuchtwert ca. 500 W. Braucht aber nur 50W und bleibt kalt. (Man kann sich die Finger nicht verbrennen). 5600 K.

Grundsätzlich arbeiten wir mit den bestehenden Lampen bzw. Lichtverhältnissen:

a) Aussenaufnahmen: Sonnenlicht und Reflektoren. Evt. LED Leuchten zum Aufhellen von Gesichtern (Füll-Licht), um extreme Schatten-Kontraste zu vermeiden.

b) Hotel-Halle (Lobby): 2 x 3 Scheinwerfer plus LED Lampen als Füll-Licht.

c) Kursräume: Tageslicht von Fenstern und alle 3 obigen Lampen nach Bedarf. (Diese haben dieselbe Farbtemperatur wie das Tageslicht).

d) Katholische Kirche: Tageslicht durch Fenster im obern Teiles des vorderen Kirchenschiffes, 20 Decken-Leuchten im Altarteil mit je 200-300 Watt Halogenlampen. Geschätzte Mischfarbtemperatur ca. 4200 K. Unsere Lampen werden verwendet mit je einem Dimmer, um Gesichter der Hauptdarsteller aufzuhellen. (Füll-Licht).

Farbtemperatur: Die Physik hat zur Festlegung von genormten Werten einen theoretischen schwarzen Metallkörper erdacht, der durch Erwärmung seine Farbe von rotglühend über weiß bis blauglühend ändert. Daraus hat man eine Temperatur-Skala abgeleitet, die als Maßeinheit Kelvin (K) verwendet. (1 Grad Kelvin entspricht 1 Grad Celsius. Der Kelvin Nullwert hingegen liegt beim asoluten Nullpunkt = -273 Grad C. Also Wasser würde demzufolge bei 273 Grad Kelvin gefrieren. In der Physik werden Temperaturangaben in Kelvin oft bevorzugt. Deshalb auch die Farbtemperatur, die in Grad Kelvin angegeben werden.

Beispiele von Farbtemperaturen:

Kerze 1500 K
Glühlampe 40W 2200 K
Glühlampe 100W 2800 K
Halogenleuchte 3000 K
Neonlampe (Kaltweiss) 4000 K
Morgensonne/ Abendsonne 5000 K
Vormittags-/ Nachmittagssonne 5500 K
Mittagssonne 5500-5800 K
Foto-Blitzhgerät 5500-5600 K
Unsere Lampen 5600 K
Nebel, starker Dunst 7500-8500 K
Blaues Himmelslicht 15000 - 27000 K

llight2

Farbtemperaturen spielen in der Videografie eine grosse Rolle. Mehr darüber beim Thema Weissabgleich (White Balance).

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 Subject :Stative.. 19-06-2011 12:07:56 
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Shoulder-Mount

Eine der Kameras wird zeitweise direkt auf der Schulter getragen. Das ermöglicht grosse Flexibilit, stellt aber hohe Ansprüche an den Kammermann. Die Kamera muss ohne zusätzliche Stabilisierung, sehr ruhig und nur mit der Weitwinkeleinstellung geführt werden.

video4

Derzeit prüfen wir noch ein einfaches Steady-Cam System, etwa wie dieses:

video5

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Jib Arm - Schwenkarm - Kran

Kurz, ein 'Jib' ist eine Einrichtung, die wie ein Kran aussieht. Die Kamera ist am vordern Teil des Jib montiert und wird mit Hilfe von einer Fernbedienung kontrolliert. Ein Monitor dient als externer Viewfinder. Gegengewichte halten die Kamera in Balance.

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Unser Jib hat eine Länge von 5m. Er kann sowohl von vorne, wie auch von hinten bedient werden.

Die Aufnahmen mit einem Jib gewinnen eine neue perspektivische Dimension. Neben Tilt und Pan der Kamera kommen hinzu: Auf und Ab, während die Kamera in iher Lage stabil bleibt, plus grossräumiger Schwenk mit Kamerastabilisierung. Mehr über die perspektivischen Möglichkeiten eines Jibs zeigt das folgende Video:

PVCF ProAM Jib Crane Demo from video team on Vimeo.

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 Subject :Stative.. 19-06-2011 00:39:45 
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Stative

Um eine ruhige und stetige Kameraführung zu gewährleisten, braucht es ein gutes Stativ. Wir haben 3 stabile Stative mit je einem Flüssigkeitskopf. Dieser ermöglicht sanfte Bewegungen für 'Tilt' (Neigung - Vertikal) und 'Pan' (Schwenk - Horizontal).

Die Tilt- und Pan-Bewegungen werden dadurch geglättet, indem der Flüssigkeitskopf bei jeder Bewegung internes Oel
umwälzen muss. Alle Komponenten einer Bewegung, wie START - CHANGE (Tilt/Pan) - STOP werden somit ausgeglichen und abgerundet. Ruckartige Bewegungen werden dadurch verhindert.

Der Flüssigketskopf hat 2 Einstellungsknöpfe, je einen für Tilt und Pan. Damit kann die Effizienz der Dämpfung verändert werden. Die richtige Einstellung hängt vom Gewicht der Kamera und dem Anwendungszweck ab und muss empirisch ermittelt werden.

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 Subject :Video Kurs.. 18-06-2011 23:41:48 
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Der folgende Video-Kurs vom Schweizer Fernsehen ist sehr lehrreich und für unsere Kamera-Crew eine absolute Notwendikeit. Er enthält ca. 50 Module und dauert ein paar Stunden. Wenn man die Animation startet (Bild anklicken), sieht man am untern linken Rand einen Hinweis mit der Überschrift 'Navigation'. Beim Anklicken öffnet sich dort das Menue des Kurses.

Videokurs mit Monika Vetsch

Video Kurs SF

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